Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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Ritter den großmuͤthigen Beweggrund ahnen mußte.

Du biſt ein gutherziger Burſche, Adam, ſprach Halbert..

So gut, als je Einer, der einen Falken auf der Fauſt trug, erwiederte Adam. Und was das angeht, Junker Roland iſt's auch, aber weil er durch ſeinen Dienſt ein halber Edelmann iſt, ſo ſteigt ihm das Blut gleich zu Kopfe, und mir geht's eben ſo. Sei dem, wie ihm wolle, hob der Ritter wieder an, meine Gemahlinn hat uͤber⸗ eilt gehandelt, denn dieſe Beleidigung war ja nicht groß genug, um den Knaben wegzuſchicken, den ſie ſo lange auferzogen hatte. Aber ohne Zweifel hat er durch ſeine Zunge das Uebel aͤrger gemacht. Gut, es paßt ſo zu einem Vorſatze, den ich ſchon

gefaßt hatte. Woodcock, ſchafft die Leute weg,

und Du, Roland Graͤme, gehſt mit mir.

Der Juͤngling folgte ſchweigend dem Ritter in die Abtei. In dem erſten offnen Zimmer befahl er einem ſeiner Reiſigen, ſeinem Bruder, Eduard Glendinning, zu melden, daß er mit ihm

zu ſprechen wuͤnſche. Die uͤbrigen Reiſigen gingen

Theil I. 19