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Koͤniginn und Bothwell beſtanden habe; ſo viel wenigſtens iſt offenbar, daß ſie zu dem Ver⸗ dachte, der ſie verfolgt und ihr Andenken in der Geſchichte ſo lange befleckt hat, durch ungluͤck⸗ liche Unbeſonnenheiten Anlaß gegeben. Maria begegnete ihrem Gemahle mit einer Gleichgiltig⸗ keit, die ſich faſt als Verachtung zeigte, und die Trennung war ſo feindſelig, daß er nicht einmahl der feierlichen Taufe des Sohnes, den Maria im Junius 1566. geboren hatte, des nachmahligen Koͤnigs von Großbritanien, Ja⸗ kobs I., beiwohnte. Die Feinde der Koͤniginn, welche die Mine unter ihren Fuͤßen gruben, hatten wahrſcheinlich eifrig dazu beigetragen, den ungluͤcklichen Bruch unheilbar zu machen. Bald nachher, gegen Ende des Decembers, verließ der Koͤnig das Schloß Stirling, ohne von ſeiner Ge⸗ mahlinn Abſchied zu nehmen, und ging nach Glasgow; ehe er aber dahin kam, ward er von einer heftigen Krankheit befallen, welche die Feinde
der Koͤniginn fuͤr die Folge einer Vergiftung, ihre
parteilichen Vertheidiger fuͤr die Folge ſeiner
Ausſchweifungen, undefangenere Erzaͤhler fuͤr die 8


