Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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von ihrer Freiheit machen, ſich oͤffentlich bei einem laͤndlichen Feſte in einen Streit einzulaſ⸗ ſen? Roland wußte nicht, ob ſie mehr durch die Muͤhe, welche es ihr gekoſtet haben mußte, ihre Freiheit zu gewinnen, oder durch den Ge⸗ brauch, den ſie davon machte, unbegreiflich war. 3

In dieſe Betrachtungen verloren, heftete er ſein Auge veſt auf die Verſchleierte, und in jeder ihrer zufaͤlligen Bewegungen, entdeckte oder glaubte er etwas zu entdecken, das ihn immer mehr an Katharina Seyton erinnerte. Mehr als einmahl fiel es ihm zwar ein, daß er ſich taͤuſchen koͤnne, indem er zu viel in einer zufaͤl⸗ ligen Aehnlichkeit ſinden wolle; wenn er dann aber an den Auftritt in der Herberge dachte, kam es ihm hoͤchſt unwahrſcheinlich vor, daß unter ſo verſchiedenen Umſtaͤnden die Einbildung ihm zweimahl denſelben Streich geſpielt haben ſollte. Er war entſchloſſen, ſich dieſe Gelegen⸗ heit nicht entgehen zu laſſen, um ſeine Zweifel zu loͤſen, und ſo lange das Schauſpiel noch waͤhrte, lauerte er, wie ein Windhund, der

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