Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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Jaͤckchen und das kurze Roͤckchen von gleicher Farbe, ließen eine huͤbſche Geſtalt und einen

niedlichen Fuß ſehen. Der Schleier verbarg

zwar ihre Zuͤge, aber der Doctor, der bei aller Ernſthaftigkeit doch einen Anſpruch auf Kenner⸗ ſchaft machte, ſah genug, um guͤnſtig auf das Ganze ſchließen zu koͤnnen.

Nun, unverſchaͤmtes Maͤdchen, hob er in⸗ deß mit ziemlich ſtrengem Tone an: was wer⸗ det Ihr ſagen, wenn ich Euch nicht in den See tauchen laſſe, da Ihr Euch doch unterſtan⸗ den habt, in meiner Gegenwart gewaltthaͤtige Hand an Jemand zu legen?

nun, antwortete die Schuldige, ich werde denken, daß Ihr ein kaltes Bad nicht heilſam fuͤr mich haltet.

Ein verwuͤnſchtes Ding! fliſterte der Doc⸗ tor zu Roland: und ich wette, ein allerliebſtes Stuͤckchen. Ihre Stimme iſt ſo ſuͤß, als Syrup. Aber mein huͤbſches Kind, fuhr er fort, Ihr laßt uns auch gar zu wenig von eurem Ge⸗ ſichtchen ſehen. Wollt Ihr nicht ſo gut ſein, euren Schleier aufzuſchlagen!