Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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E

Wie die heiligen Geſchichten uns erzaͤhlen, Thut aus dem Fels ein Bruͤnnlein quellen, Und fließet in ein Bad von Stein.

Da ſtieg die keuſche Suſanna hinein,

In alten Zeiten, ſo läͤngſt verſchwunden,

Zu baden in den heißen Stunden. Des Waſſers Tugend muß man preiſen, Das ſoll Euch bald dies Glas beweiſen. Durch Tageshitz' und kuͤhle Nacht

Hab' ich's mit mir hieher gebracht.

Iſt'ne Frau aus ihrer Pflicht geſchritten, Oder ein Maͤgdlein ausgeglitten,

Und wenn ſie nur auf dies Waſſer riecht, Sie nieſet, mag wollen oder nicht.

Der Scherz drehte ſich, wie jeder in den alten kurzweiligen Geſchichten bewanderte Leſer ſieht, um denſelben Witz, der in den alten Sagenliedern vom Trinkhorn des Koͤnigs Arthur und dem Probemantel weht; aber die Zuhoͤrer waren nicht gelehrt genug, den Mangel an Ur⸗ eigenheit aufzuſtechen. Das kraͤftige Wunder⸗ waſſer wurde, nach gebuͤhrenden Poſſenreißereien,

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