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Und doch, Herr Oldbuck,» sagte er,« komm' zch mir wie Jemand vor, der wichtige Nachrich- ten empfängt, ech' er völlig erwacht ist, und nun zweifelt, ob er sie auf das wirkliche Leben be- ziehen, oder blos als Fortseizung seines Traumes petrachten soll. Dies Weib, diese Elsbeth, sie ist hoch betagt, und nahe daran, kindisch zu werden. Hab' ich nicht vielleicht zu voreilig ihre jetzige Aussage als beweisend im Gegensatz zu der frühern angenommen, die doch ganz anders lautete?“
Oldbuck schwieg einen Augenblick, und ent- gegnete dann sehr bestimmt:« Nein, Mylord! Ich glaube nicht, daſs Sie mit Grund die Wahrheit dessen bezweifeln können, was Sie Ihnen offen- bar aus keinem andern Antriebe, als dem Drange ihres Gewissens, mitgetheilt hat. Ihr Bekennt- niſs war freywillig, uneigennützig, bestimmt, und sowohl mit sich selbst, als mit allen andern bekannten Umständen der Sache übereinstim- mend. Ich möcht' indessen keine Zeit damit verlieren, die andern Documente, auf die sie sich bezogen, zu prüfen und in Ordnung zu brin- gen, und halt es fur's Beste, wenn man ihre eigenen Angaben niederschriebe, und zwar auf möglichst förmliche Weisc. Wir wollten das
Anfangs gemeinschaftlich veranstalten, doch ist es für Ew. Herrlichkeit eine Erleichterung, denk ich, und gewinnt auch das Ansehn einer gröſsern


