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Sobald Lord Evandale erschien, breitete sich Olifants Haufen ein weniger aus, als wenn man ihn einschlieſsen wollte. Der Führer hielt Stand, von drey Männern unterstützt, von denen zwey Dragoner waren, der Dritte aber Tracht und Ansehn eines Landmannes hatte. Alle waren wohlbewaffnet, aber die kräftige Gestalt und das entschloſsne Wesen des Dritten dieser Begleiter machten ihn zu dem furchtbarsten der Schaar, und wer je ihn vorher gesehn hatte, konnte kei- nen Augenblick Balfour von Burley verkennen.
«Folgt mir!“ sprach Lord Evandale zu seinen Dienern,«und widersetzen sie sich uns gewalt- sam, so thut, was ich thue.“
. Darauf sprengte er auf Olifant zu, und war eben im Begriff zu fragen, warum er so den Weg besetzt habe, als jener rief:„Schiefst den Verräther nieder!“ worauf alle vier ihre Gewehre 1
auf den Unglücklichen losfeuerten. Er schwankte im Sattel, griff nach der Halfter und zog ein Pistol hervor, aber unvermögend, es abzudrük- ken, stürzte er tödtlich verwundet vom Pferde. Die Diener hatten angelegt. Hunter schofſs sein Gewehr auf's Cerathewohl ab, Halliday indessen, ein unerschrockner Kerl, zielte auf Inglis und streckte ihn todt nieder. Im nämlichen Augen- blicke rächte ein Schufs, der hinter der Hecke vorkam, Evandale noch wirksamer; denn die


