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wir im Stande sind, den Faden unserer Erzäh- lung wieder aufzunehmen„ und man muſs an- nehmen, daſs die Zeit in vollem Laufe durch diesen Zwischenraum geeilt sey. Indem ich also mich des Vorrechtes meines Standes bediene, ersuche ich den Leser, seine Aufmerksamkeit gütig der Fortsetzung dieser Erzählung zu leihen, die mit einem neuen Zeitpunkt beginnt, näm- lich mit dem Jahre, das unmittelbar der Britti- schen Staatsumwälzung*) folgte.
Schottland hatte eben angefangen, sich von der Erschütterung zu erholen, welche der Wech- sel des Herrschergeschlechtes veranlafste, und durch die kluge Mälsigung des Königs Wilhelm war es dem Schrecken eines langwierigen Bürger- krieges entgangen. Der Ackerbau begann wieder aufzuleben, und die Unterthanen, deren Ge- müther durch die gewaltsamen politischen Be-
wegungen, und durch die gänzliche Umwälzung
des Regierungssystems in Kirche und Staat wun- dersam aufgeregt waren, fingen an, sich in das gewöhnliche Gleis zurückzubegeben, und ihren eignen häuslichen Angelegenheiten wieder die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie zeither nur den öffentlichen Begebenheiten zugewendet hat- ten. Die Hochländer allein leisteten noch Wi- derstand gegen die neue Ordnung der Dinge, und —— *) Im Jahr 1688.


