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plick, eine Verbindung zu unterhalten, die ihm gefährlich werden mufste, oder eine Camerad- schaft zu erneuen, die ihm schon auf mannich- fache Weise beynahe verderblich geworden war. Die Drohungen, welche Burley gegen das Haus Bellenden ausstiefs, betrachtete er als den bloſsen Ausbruch seines Verdrusses wegen der Vertheidi- gung von Tillietudlem, und nichts schien weniger wahrscheinlich, als dafs in dem nämlichen Au- genblicke, wo die Parthey, zu welcher die Fa- milie sich hielt, gesiegt hatte, ihr flüchtiger, unglücklicher Widersacher den geringsten Ein- flufs auf ihr Geschick ausüben könne. Demohngeachtet war Morton eine Weile un- schlüssig, ob er nicht dem Major oder Lord Evandale von Burleys Drohungen Nachricht geben sollte. Bey näherer Ueberlegung fand er indessen, dafs er es nicht könne, ohne den vertraulichen Brief desselben zu verrathen. Vor seinen Dro- hungen zu warnen, wenn er ihnen nicht einen Weg gezeigt hätte, durch Ergreifung der Person des Schreibers die Ausführung derselben zu hin- dern, würde von geringem Nutzen gewesen seyn; und wenn er das gethan hätte, würde er geglaubt aben, das Vertrauen zu verletzen, um einem Uebel zuvor zu kommen„ das fast nur einge- bildet schien. Nachdem er alles wohl erwogen, zerriſs er daher den Brief, woraus er zuvor sich den Namen, unter welchem, und den Ort, wo-


