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« Er ist hin,» sagte endlich der Wundarzt. „Er ist ohnmächtig, gnädige Herren; die mensch- liche Natur erträgt nicht mehr.»
„Lafst ihn Ios!* sprach der Herzog, und fuhr, sich zu Dalzell wendend, fort: Er macht das alte Sprichwort wahr, denn schwerlich wird er heute reiten, obwohl er seine Stiefeln angehabt hat. Ich denke, wir machen ein Ende mit ihm.*
«Cut, fertigt sein Urtheil aus, und laſst es gut mit ihm seyn,» antwortete Dalzell;«wir haben noch übergenug Plackerey vor uns.“
Starke, geistige Wasser wurden nun emsig angewendet, den unglücklichen Gefangenen wie- der zur Besinnung zu bringen, und kaum kün- digte sein erster schwacher Athemzug die Rück- kehr seines Bewuſstseyns an, als der Herzog das Todesurtheil gegen ihn aussprach, als einen in ofſnem Aufruhr ergriſfenen Verräther. Er sollte sogleich aus dem Verhör auf den Richiplatz ge- führt, und daselbst gehängt werden. Nach scinem Tode sollten ihm IHlände und Haupt abgehauen und damit nach dem Willen des Staatsrathes verfahren werden. Alle seine unterschiedlichen Besitzungen aber und fahrende Habe solle dem König anheim fallen.
Urtheilssprecher, fuhr er fort,«wiederhole dem Gefangenen das Urtheil!*


