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Meldung ein Befchl, und Mlorton sah ein, dals er sich in einer solchen befand. Er begab sich so schnell, als er konnte, zu Claverhouse, fand sein Pferd für sich gesattelt und Luthbert zu sei- ner Bedienung bereit. Beyde mufsten zwar ihre Schieſsgewehre abgeben, sonst aber schienen sie eher zu den Soldaten selbst zu gehören, als ihre Cefangenen zu seyn. Auch durfte Morton sein Schwert behalten, das in jenen Zeiten das be- zeichnende Merkmal eines Mannes von Stande war. Claverhouse schien überdem Vergnügen darin zu finden, neben ihm zu reiten, sich mit ihm zu unterhalten, und ihn irre zu machen, wenn er versuchte, seine wahre Gesinnung zu erforschen. Die Feinheit und Gefälligkeit seines Benehmens im Canzen, die hohen und ritter- lichen Begriffe von der pflichtmäſsigen Selbst- verläugnung des Kriegers, die er gelegentlich aussprach, sein tiefer und scharfer Blick in das menschliche Herz, nöthigten jedem, der mit ihm umging, zu gleicher Zeit Beyfall und Erstaunen ab, während auf der andern Seite seine kalte Gleichgiltigkeit gegen militärische Gewaltthätig- keit und Grausamkeit wiederum mit den geset- ligen, fast bewundernswürdigen Eigenschaften, die man an ihm wahrnehmen muſste, ganz un- vereinbar zu seyn schienen. Morton konnte nicht umhin, ihn im Uerzen mit Balfour von Burley zu vergleichen, und der Gedanke durchdrang
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