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der ihm bestimmten Henker sich zu verwandeln, gleich Gespenstern in einem Fiebertraum: sie vergröſserten sich, blickten verstört, und wie die aufgeregte Einbildungskraft über die Ein- drücke herrscht, welche das Auge wirklich em- pfängt, kam es ihm fast vor, als befände er sich mitten unter einer Rotte von Teufeln ‚„ statt menschlicher Wesen. Die Mauern schienen von Blut zu triefen, und das leise Picken der Uhr zitterte mit so lauter, schmerzlicher Deutlich- keit in sein Ohr, als wäre jeder Ton ein Nadel- stich auf den entblöſsten Nerven gewesen.
Es war ihm schmerzlich, dafs er sein Gemüth wanken fühlte auf dem Rande zwischen dieser und jener Welt. Er suchte sich mit Gewalt zu einer Andachtsübung zu sammeln, und unſähig, in diesem furchtbaren Kampfe der Natur seine eignen Gedanken in angemessene Ausdrücke zu fassen, nahm er instinctmälsig seine Zuflucht zu dem Gebete um Gemüthsruhe und Geistesfrey- heit, das sich in dem eingeführten Gebetbuche der Englischen Kirche befindet. Macbriar, des- sen Anverwandte sich zu diesem Glauben hielten, erkannte sogleich die Worte, welche der un- glückliche Gefangene halblaut aussprach.
«Dies fehlte nur noch!» sagte er, und Zorn färbte glühend seine bleiche Wange: Dies fehlte nur noch, um meinen fleischlichen Widerwillen, sein Blut zu vergiefsen, ganz auszurotten. Er ist ein Prälatist, der sich ins Lager eingeschlichen


