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Dreyzehntes Kapitel.
O mein Gott, bewahre mich vor Eifersucht!
Othello.
Um den tiefen Eindruck zu erklären, welchen jene wenigen abgerissenen Worte aus Edithens Munde auf den unglücklichen Gefangenen mach- ten, der sie vernehmen mufste, ist es nothwendig, etwas über seinen frühern Gemüthszustand, und über die Entstehung seiner Verbindung mit Edi- then zu sagen.. Heinrich Morton gehörte zu jenen reichbe- gabten Gemüthern, die eine Kraft des Geistes pesitzen, welche der Eigenthiimer selbst nicht ahnet. Er hatte von seinem Vater einen uner- schütterlichen Muth und einen entschiednen, unversöhnlichen Abscheu gegen Unterdrückung jeder Art geerbt, sey es die der bürgerlichen Preyheit, oder die des Glaubens. Aber sein En-


