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cher jetzt von Rinten vorsprengt, muſs Claver- house selbst seyn; ja, er reitet voran über die Brücke. Nun keine fünf Minuten, und sie sind bey uns.“
Bey der Brücke unter dem Thurme theilten sich die Reiter, und der gröſsere Theil ritt am linken Ufer des Baches herauf, bis sie zu einer Furth kamen, welche sie auf den Weg nach der Meyerey, einem zum Schlosse gehörigen Vor- werke, führte, woselbst Frau Margarethe alles hatte zu ihrem Empfange und ihrer gehörigen Bewirthung bereiten lassen. Die Officiere allein mit ihrer Standarte und einer Wache sah man den steilen Weg nach dem Schlofsthore hinauf- ziehn, wo sie jetzt sichtbar waren, jetzt durch vorspringende Felsen, oder durch die groſsen Bäume, die hier standen, verborgen Wurden. Als sie diesen unbequemen Weg zurückgeleat hatten, empfingen sie die gastlich geöffneten Thore der Burg. Frau Margarethe, die mit Edi- then und ihrem Schwager schnell den Wart- thurm verlassen hatte, erschien nun, ging ihnen, mit einem Gefolge von Dienstboten hinter sich, enigegen, so gut sie es nach den Gelagen von gestern Abend hatte zusammenbringen können, und bewillkommte ihre Gäste. Der galante junge Fähnrich, ein Verwandter und Namensvetter des Obersten Claverhouse, dessen Bekanntschaft der Leser bereits gemacht hat, senkte bey Trompe-


