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und das einen lebhaften Antheil an dem Ceschick des Gefangenen verrieth.
Was ist denn b» fragte Edithe ängstlich: „Sollte es wirklich Luthbert seyn? Der arme Mensch!*
Luthbert, liebes Fräulein? Nein, Luthbert ist's nicht,“ schluchzte das treue Kammermäd- chen, ahnend, welchen Schmerz ihre Nachrichten ihrer jungen Gebieterin verursachen würden; „denkt nur, liebes Fräulein,'s ist der junge Milnwood selbst!
«Der junge Milnwood' rief Edithe, heftig er- schrocken; es ist unmöglich— durchaus un- möglich! Sein-Oheim hält sich zu den Geistlichen, die gesetzlich geduldet werden, und steht in gar keiner Verbindung mit dem widerspenstigen Vol- ke; und er selbst hat nie Theil an dieser unse- ligen Spaltung genommen; er ist gewiſs ganz unschuldig; er müſste denn für ein verletztes Recht aufgestanden seyn.“
0O mein liebes Fräulein,“ erwiederte die Dienerin,«heut zu Tage wird nicht gefragt, was recht ist, oder unrecht. Und wenn er so unschul- dig wäre, wie ein ungebornes Kind, so würden sie schon was ausfindig machen, wenn sie wollten. Aber Thomas Halliday sagt,'s könnte ihm an's Leben gehn, denn er hätte einen von den fünf 8


