«Seyd Ihr verrückt?v raunte ihm die Haushäl- terin zu.«Sagt ihm, sie möchten's behalten. Sie werden's doch bekommen, im Bösen oder Guten, und für uns ist's ein Glück, wenn wir sie ruhig machen.“
„Ich kann's nicht, Liese, ich kann's nicht,“ seufzte Milnwood in der Betrübnifs seines Her- zens. Ich kann mich von dem Celde nicht trennen, ich hab's so oft gezählt; und den Schurken!“ 8
Dann muſs ich's thun,“ erwiederte die Haus- hälterin,«oder alles geht drunter und drüber. Mein Herr,“ fuhr sie fort, sich an Bothwell wen- dend,«kann ohnmöglich etwas aus der Hand eines so ehrenwerthen Herrn, wie Ihr seyd, zu- rück nehmen. Er bittet Euch flehentlich, das Geld zu behalten und so gut gegen seinen Neffen zu seyn, als Ihr könut. Macht nur einen günsti- gen Bericht von unsern Gesinnungen bey der Re- gierung, und lafst uns das abgeschmackte Ce-
4 schwätz eines alten Weibes nicht enigelten.“
Hier sah sie Magdalis grimmig an, um sich für die Anstrengung zu entschädigen, die ihr ihr freundliches Betragen gegen die Kriegsleute kostete.
„ Das alte aufrührerische Thier ist erst seit gestern Nachmittag im Hause, und soll mir nicht wieder über die Schwellen, wenn ich sie nur
einmal heraus habe.*
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