Teil eines Werkes 
38. Bändchen, Der Alterthümler : Roman in vier Theilen : 1. Theil (1823) The antiquary
Entstehung
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Mütterchen, Euer Herr will nicht glauben, daſs Ihr ein so herrliches Zeugniſs geben könnt.“ Magdalis Eifer bedurfte dieses Sporns nicht, um sich noch einmal in vollen Lauf zu setzen. Wehe den Willfährigen und ſteischlichen Selbstsiichtigen,“ hob sie an,«die ihr Gewissen betäuben und ersticken, indem sie nachgiebig sind gegen boshafte Erpressungen, und den Mam- mon der Ungerechtigkeit geben den Belialssöhnen, daſs sie Frieden mit ihnen machen! Es ist eine sündhafte Nachgiebigkeit, ein schädliches Bünd- niſs mit dem Feinde. Es ist das Böse, so Me- nahan beging im Angesicht des Herrn, als er dem Pfuhl, König von Asyrien, tausend Ceniner Silber gab, auf dafs seine Hand mit ihm sey; so steht geschrieben im zweyten Buch der Könige Kapitel 15, Vers 18. Es ist die böse That des Ahas, als er Celd sendete dem Tiglath Pilasser, siehe dasselbige Buch der Könige Kapitel 16, Vers 8. Und wenn es selbst dem frommen Hiskia als ein Abfall zugerechnet wurde, dafs er dem Sanherib nachgab und ihm Celd schickte, und sich erbot, zu tragen, was ihm auferlegt wurde (siehe dasselbige Buch der Könige Kapitel 18, Vers 14 und 15); so ist es gleicher Weise mit denjenigen, die unter diesem halsstarrigen und abtrünnigen Geschlechte Steuern und Gebühren, Schatzungen und Celdbuſsen zahlen den gierigen und ungerechten Zöllnern, und Erpressungen