Teil eines Werkes 
38. Bändchen, Der Alterthümler : Roman in vier Theilen : 1. Theil (1823) The antiquary
Entstehung
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dem Kellermeister sein guter Geist ein Mittel ein.— Ich habe manchen braven Kerl unter Montrose tapfer fechten sehn,“ sagte er, der noch unter dem Gänse-GCilbert stand; warum nehmt Ihr denn nicht den Gänse-Cilbertb“

Dieser war ein halb blödsinnigér Bursche, von sehr kleiner Gestalt, der, unter der Oberaufsicht der alten Hühnerfrau, das Federvieh hüthete. Denn in einer Schottischen Haushaltung jener Zeit fand eine wunderliche Geschäftseinrichtung Statt. Man holte den Zwerg sogleich vom Stop- pelfelde, steckte ihn, eilig in den Lederkoller, schnallte ihn an ein grofses Schwert, cher, als das Schwert an ihn, stürzte seine kurzen Beine in die Reiterstiefeln und setzte ihm eine stählerne Helmhaube auf, unter weleher er fast zu crliegen schien. So ausgerüstet, ward er auf ein Pferd gehoben, und zwar, auf seine dringende Bitte, auf das sanfteste des ganzen Trosses, und da Gudyill, der alte Kellermeister, bey der Muste- rung sein Vordermann, ihn anstiefs, und ihm beystand, so ging es während derselben erträg- lich genug, denn der Oberrichter wollte es mit der Mannschaft einer so wohlgesinnten Frau, wie Dame Margaretha war, nicht allzustreng nehmen.

Dies war die Ursache, warum das persönliche Gefolge der Dame an einem so wichtigen Tage nur aus zwey Dienern bestand. Bey jeder andern

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