der Zukunft verkündigte, die Mörder leiden- schaftlich verwünschte. Eine blaue Mütze von ungewöhnlicher Grölfse bedeckte das graue Haupt des frommen Arbeitsmannes. Sein Anzug bestand aus einem weiten, altfränkischen Kleide von einem groben Tuche, das meist von ältern Land- leuten getragen wird, mit Weste und Unterklei- dern von demselben Zeuge. Dem ganzen Anzuge, obwohl er ausgebessert war, sah man es an, daſs er lange Zeit gedient hatte.— robe, mit starken Zwecken beschlagene Schuhe, Kamaschen von dickem schwarzen Tuch, vollenden seine Kleidung.
Etwas abseits weidete zwischen den Gräben ein Pferd, des Alten Reisegefährte, dessen ausser- ordentliche Weiſse, die vorstehenden Knochen und fahlen Augen, sein Alter verriethen. Das Geschirr war das allereinfachste; es bestand aus einem Paar Gebifsstangen, mit einem hänfnen Strick oder Halfter, und einem Kissen von Stroh, statt Zaum und Sattel. Ueber dem Hals des Thieres hing ein Sack von grober Leinwand, wahrscheinlich um des Reiters Handwerkszeug fortzubringen, oder was er sich sonst veranlaſst finden möchte, mitzunehmen.
Obwohl ich den alten Mann nie zuvor gesehen hatte, erkannte ich doch leicht aus seiner son- derbaren Beschäftigung und aus der Art seines Anzuges, in ihm einen frommen Wanderer, von


