Teil eines Werkes 
38. Bändchen, Der Alterthümler : Roman in vier Theilen : 1. Theil (1823) The antiquary
Entstehung
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pescheidenen Grabsteine schon seit einem Zeit- raume von vier Ceschlechtsfolgen mit Moos be- deckt ist, so werden doch die, welche darunter liegen, noch in ehrwurdigem Andenken gehalten. Es ist wahr, auf dem gröſsesten, und für einen Freund der Alterthümer merkwürdigsten, dieser rabmäler, auf dem ein mannhafter Ritter in seinem Eisenkleide und mit dem Schilde vor der Brust, abgebildet ist, hat die Zeit schon das Familienwappen verlöscht, und die wenigen, un- leserlichen Buchstaben können nach Guidünken von dem Entziflerer gedeutet werden: Herr Jo- hann von Hamel, oder Johann von La- mel. Und es ist auch wahr, dafs von einem andern künstlich gearbeiteten Denkmale, das mit einem verzierten Kreuze, einer Bischofsmiitze und einem Hirtenstab versehen ist, nur die Sage berichtet, daſs ein gewisser namenloser Bischof hier begraben liegt. Aber auf zwe y andern Stei- nen, die daneben stehen, kann Man noch in roher, ungebundner Rede, und in rohern Reimen die Geschichte derer lesen, die unter ihnen ruhen. Die Grabschrift sagt uns, dafs sie zu jenen ver- folgten Presbyterianern gehörten, deren traurige Geschichte in die Zeiten Karls des Zweyten und seines Nachfolgers fiel*).

Jakob, der siebente König von Schottland dieses Namens, und der zweyte nach der Zählung der Könige von England.: