Lovel verneinte es.
«Sie gleichen, wie mir's vorkommt, fuhr der Bettler fort,«den milden Gaben mancher Men- schen, deren Werth man im Unglück erst ei- gentlich erkennt; oder man könnte sie auch als ein Gleichniſs betrachten, das uns lehren sollte, die nicht zu verachten, welche in dem Dunkel der Sünde und in den Kengsten der Versuchung wandeln; denn Cott sendet Wohlgerüche, um uns auch in der trübsten Stunde zu erquicken, und Blumen und Gesträuche müssen aufsein Wort die Trümmer der Gebäude schmücken.— Aber ich möchte wohl wissen, was dem Himmel bey dem Anblicke, den wir hier vor uns haben, wohl am angenehmsten ist, und gewesen seyn mag— ob die sanften Lichtstreifen des Mondes, die sich so ernst und ruhig über den Fufsboden der alten Kirche verbreiten, und durch die groſsen Pfeiler und künstlich durchbrochenen Fenster blicken, gleichsam als zitterten sie durch das Laub der Lichen, wenn dies ein Windhauch bewegt; oder wenn die Kirche erleuchtet war mit Ampeln und Kerzen, und die Cymbeln und Pauken darin er- tönten, wie die heilige Schrift sagt, und ein fröh- licher Lobgesang erscholl von Stimmen der Män- ner und Frauen, und von musikalischen Instru- menten begleitet.— Sollte das wirklich dem Herrn so angenehm gewesen seyn, da doch die heilige Schrift auch deutlich sagt: sie sind ein


