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Mann von den Gefahren der letzten Nacht ganz verduzt geworden ist. Aber Sie, Fräulein Isa- bella, sehen ja aus, als ob nichts besser fur Sie pafste, als in der Nacht umherzuschwärmen. Ihre Gesichtsfarbe ist heute viel besser, als bey Ihrem gestrigen Besuche in meinem hospitium. Und Ihr Herr Vater— wie befindet sich mein lieber alter Freund b"
«Leidlich, Herr Oldbuck; doch wird er wohl nicht ganz im Stande seyn, fürcht' ich, Ihre Glückwünsche zu empfangen, oder seinen— seinen Dank an Herrn Lovel für dessen beyspiel- lose Anstrengungen abzustatten.“*
«Das glaub' ich wohl,“ versetzte Oldhuck, wein gutes Dunenkissen wäre dienlicher fur sein graues Haupt gewesen, als das harte Lager auf dem Fel- senbett, der verdammten Lieschens-Schiürze.“»
«Ich hatte nicht die Absicht, mich aufzudrin- gen,“ sagte Lovel, seinen Blick zu Boden sen- kend, mit gepreſster Stimme.«Ich wollte weder dem Herrn Ritter, noch Ihnen, mein Fräulein, beschwerlich fallen durch meine Gegenwart, die auf jeden Fall unwillkommen seyn muſs, da sie so schmerzliche Erinnerungen zurückruft.»
«Glauben Sie nicht, dafs mein Vater so unge- recht und undankbar ist,“ entgegnete Isabella. «Ich darf wohl sagen,“ fuhr sie fort, fast eben so verlegen, als Lovel,«ja, ich weiſs gewiſs, mein Vater würde;sich sehr glücklich schätzen;


