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ward auch Lovel durch tausend bunte und ver- wirrte Träume beunruhigt. Er ward bald ein Vogel, bald ein Fisch— flog in der Luft und schwamm im Wasser. Isabella erschien ihm als Syrene, als ein Paradiesvogel, ihr Vater als ein Triton oder als Seemöve, und Oldbuck bald als ein Merrschwein, bald als Wasserrabe. Das fieberhaft erhitzte Blut schuf immer neue Traum- bilder; die Luft wollte ihn nicht tragen, das Wasser schien ihn zu verbrennen, die Felsen waren weich wie Kissen, als er gegen sie ge- schleudert ward. Alles, was er unternahm, miſs- lang auf seltsame und unerwartete Weise, und was seine Aufmerksamkeit fesselte, erlitt, wenn er es eben näher betrachten wollte, eine wilde und wunderbare Verwandlung, während sich seine Secle immer einigermaſsen der Täuschung bewufst Plieb, von der er, durch Erwachen frey zu wer- den, sich vergeblich bestrebte. Es waren mit Einem Wort die bekannten Symtome des Alp- drückens, welche sich bey Lovel einstellten. Endlich gestalteten sich die verworrenen Phanta- siebilder etwas regelmäfsiger, wenn nicht etwa die Einbildungskraft des jungen Mannes, die nichts weniger als schwach war, allmählig und unmerklich die Scene, die der Schlaf nur gleich- sam in leichten Umrissen hiuwarf, besser ordnete. Vir überlassen die Entscheidung dieser Hypo- these den Gelehrten, und wollen nur so viel sas


