Teil eines Werkes 
7. Band (1851) Guy Mannering oder: Der Astrolog : ein Roman / von Walter Scott ; neu übersetzt von Oelckers
Entstehung
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dieſes Mauerwerks polternd nachſtürzte. Endlich geleitete er durch ein Pförtchen in Etwas, was ungefähr wie ein Baumgang ausſah, obwohl viele der Bäume gefällt waren. Das Brauſen des Meeres erſcholl jetzt nah und deutlich, und der Mond, der ſich zu zeigen be⸗ gann, beſchien ein mit Thürmen verſehenes und ſcheinbar in Trüm⸗ mern zerfallenes Gebäude von beträchtlichem Umfang. Mannering heftete ſein Auge mit troſtloſen Gefühlen auf daſſelbe.

„Ei, mein kleiner Mann,“ ſagte er,„das iſt eine Ruine, aber kein Haus!“.

„Ja, aber die Lairds lebten ſeit Menſchengedenken da— das iſt der alte Stammſitz Ellangowan; drin ſoll es auch nicht richtig mit Geſpenſtern ſein— aber ihr braucht euch nicht zu fürchten— ich habe nie ſo was geſehen, und hier ſind wir ſchon an dem Thor zum neuen Haus.“

Demnach ließ man die Ruinen zur Rechten und nach wenigen Schritten gelangte der Reiſende vor die Fronte eines modernen Hauſes von mäßiger Größe, an deſſen Thür der Führer mit Heftig⸗ keit klopfte. Dem erſcheinenden Diener berichtete Mannering ſeine Umſtände, und der Herr vom Hauſe, der die Erzählung aus ſeinem Wohnzimmer angehört hatte, trat jetzt herzu und bewillkommnete den Fremden gaſtfreundlich in Ellangowan. Der, durch eine halbe Krone glücklich gemachte, Knabe ward nach ſeiner Hütte entlaſſen, das müde Roß ward zum Stall geführt, und Mannering ſelbſt be⸗ fand ſich nach wenigen Minuten bei einem comfortablen Abendeſſen, Ha ihm der Ritt in kühler Nacht einen tüchtigen Appetit gegeben

atte.