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dern ſtieß er an einen tiefen See, ſo daß die Reiterei ſich nicht entwickeln konnte. Trotz des Herzogs äußer⸗ ſter Anſtrengung und der Tapferkeit ſeiner Flamänder wurde Alles in Unordnung zurückgeſchlagen. Ich war zu Fuß, und focht ſo gut ich konnte, ohne Hoffnung und Wunſch mein Leben zu retten, als ich die Kanonen nehmen und meine Getreuen erſchlagen ſah. Da gewahrte ich, daß der Herzog ſtark im Gedränge war, nahm mein Pferd von dem Pagen, der es hielt— auch Du biſt verloren, armer Waiſe!— und half dem Herrn de la Croye und Andern, den Herzog befreien. Unſer Rückzug wurde jetzt zur vollſtändigen Flucht, und als wir an unſere Verſchanzungen kamen, wehten von die⸗ ſen die Banner der Schweizer, denn ein ſtarker Hauſe war auf geheimen Pfaden herangerückt, und hatte, durch einen Ausfall Bubenbergs aus der Stadt kräftig unterſtützt, unſer Lager angegriffen.— Ich habe Euch noch Weiteres zu ſagen, da ich aber Tag und Nacht geritten bin, um Euch dieſe ſchlimmen Zeitungen zu bringen, ſo klebt mir die Zunge am Gaumen, und ich kann nicht weiter reden. Wer nicht niedergemacht wurde, wandte ſich zur ſchimpflichen Flucht. Ich ſelbſt muß geſtehen, daß ich mir ruchloſes Selbſtvertrauen, über⸗ müthige Verachtung Anderer und Gottes⸗Läſterung vor⸗ zuwerfen habe. Aber das Mönchskleid ſoll meine Schande decken, und die vielen Sünden meines wüſten Lebens ſühnen.“ 1
Nur mit Mühe war der entmuthigte Kriegsmann zu bewegen, Speiſe und einen einſchläfernden Trank
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