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Alles, und die Sache läßt ſich nicht mehr ändern; doch kann ich den Pater Guardian leicht beſtimmen, den Mönch ſo lange im Kloſter aufzuhalten, bis uns nichts mehr an ſeiner Verſchwiegenheit liegt. So ſichern wir das Geheimniß am beſten, und wollen Sorge tra⸗ gen, daß er für die Unannehmlichkeit ſeiner Haft ent⸗ ſchädigt wird. Indeſſen ſetzt Euch, Arthur, und macht es Euch bequem, Ihr ſeyd wohl erſchöpft durch das ſchnelle Laufen.“
Arthur gehorchte, und ließ ſich auf einen Seſſel nie⸗ der, denn die Eile, mit der er zurückgekehrt war, hatte ihn ſo erſchöpft, daß er ſich kaum mehr auf den Bei⸗ nen halten konnte.“
„Träfe ich den falſchen Mönch,“ ſprach er,„ich woſlte ein Mittel ſinden, ihn ſtumm zu machen.“
„Ueberlaßt das lieber mir,“ verſetzte die Königin, vich verbiete Euch, mit ihm Euch zu befaſſen; nun kein Wort mehr davon. Es freut mich, daß ich Euch die heilige Reliquie, die ich Euch gab, um den Hals tra⸗ gen ſehe. Aber was für ein Kettlein tragt Ihr dane⸗ ben? Doch ich brauche das nicht zu fragen: die hohe Röthe Eurer Wangen ſagt mir, daß es ein Liebes⸗ pfand iſt. Armes Kind! haſt Du nicht ſchon genug an dem Unglück Deines Landes zu tragen, mußt Du auch die Laſt eignen Kummers Dir aufbürden? Einſt hätte Margarethe von Anjou Deine Liebe unterſtützen können, jetzt aber vermag ſie nur zum Unglück, nicht zum Wohle ihrer Freunde beizutragen.— Iſt die Dame ſchön, Arthur— iſt ſie tugendſam— von edler Geburt?—


