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freundlicher Herr, beſonders gegen ſchmucke Fremde wie Ihr, Signor.« Inh Jehün
„Aber ſeine Diener,“ warf Arthur ein,„werden mich nicht in den Saal einlaſſen.“ 8 at
»„In den Saal!« wiederholte Thiébault,— vwelchen Saal?« 66 „König René's, mein ich. Wenn er in einem Ka⸗ mine ſich ergeht, ſo kann es nur in dem ſeines Saales geſchehen, und ein ſtattlicher Kamin muß es ſeyn, daß er dazu Raum darin hat.“ „Ihr habt mich nicht verſtanden,“ fuhr jener lachend fort.„Was wir König René's Kamin nennen, iſt die ſchmale Bruſtwehr dort; ſie läuft zwiſchen den beiden. Thürmen hin„ und iſt gegen Süden frei, auf den übri⸗ gen Seiten aber geſchützt. Dort luſtwandelt er gerne an kühlen Morgen, wie der heutige, und ſonnt ſich; ſeine poetiſche Ader werde dadurch genährt, ſagt er. Wenn Ihr ihm Euch nähert, ſo wird er gerne mit Euch ſprechen, wenn er nicht gerade mit einer Dich⸗
tung beſchäftigt iſt.“
Arthur konnte ſich eines Lächelns nicht enthalten,
wenn er ſich den achtzigjährigen König dachte, der, von
Unglück gebeugt und von Gefahren umlagert, auf einer offenen Bruſtwehr ſich erging, und im Angeſichte ſei⸗
ner Unterthanen zu dichten vermochte.
„Wenn Ihr hier einige Schritte weiter geht,“ ſagte Thiébault,„ſo könnt Ihr den König ſehen, und ab⸗ nehmen, ob Ihr ihm jetzt gelegen kommt, oder nicht.
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