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gen Verkehr noch deutſche Derbheit ſich ausſprach, in die Provence, zu bemerken, wo der Einfluß eines hei⸗ tern Klimas und einer wohllautenden Sprache, in Ver⸗ bindung mit dem romantiſchen Geſchmack des greiſen Herrſchers und dem allgemein verbreiteten Sinn für Muſik und Dichtkunſt eine Verfeinerung der Sikten herbeigeführt hatte, die an Ziererei gränzte. Was aber Arthur am meiſten auffiel war, daß er in dieſem fried⸗ lichen Lande nirgends bewaffnete Männer und Krieger erblickte. In England ging Niemand aus ohne Bogen, Schwert und Schild; in Frankreich trugen ſelbſt die Ackerknechte beim Pflügen eine Rüſtung; in Deutſch⸗ land konnte man keine Stunde Wegs gehen, ohne daß man Staubwolken aufſteigen, und wallende Büſche und blitzende Waffen daraus hervorblinken ſah. Selbſt in der Schweiz trug der Landmann, wenn er nur einige Stunden Wegs zu machen hatte, immer ſeine Helle⸗ barde und ſein zweihändiges Schwert. Aber in der Provence ſchien Alles ruhig und friedlich, als wäre die Wuth der Leidenſchaften vor den fröhlichen Weiſen ver⸗ ſtummt, die überall durch das Land ertönten. Hin und wieder zog ein Reiter die Straße, den die Harfe am Sattel, oder von einem Diener getragen, als Trou⸗ badour bezeichnete, und das kurze Schwert, das ihm an der Seite hing, diente mehr zum Schmuck als zum Gebrauche.
„Der Frieden,“ ſprach Arthur um ſich blickend,„iſt ein unſchätzbares Gut; aber leicht wird es denen ent⸗


