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ſüchtig ſind, immer bereit, den günſtigen Zeitpunkt zu benützen, und den Nachbar anzugreifen, wenn ihn andere Angelegenheiten in Anſpruch nehmen. Ebenſo unruhdge, treuloſe, hartnäckige Feinde, wie die Schotten gegen die Engländer, ſind die Schweizer gegen Burgund und ſeine Verbündeten. Was meint Ihr nun? Kann ich an eine andere wichtige Unternehmung denken, be⸗ vor ich den Stolz eines ſolchen Volkes gebrochen? Es bedarf dazu nur kurzer Zeit. Mit eiſerner Hand will ich die Igel im Gebirge faſſen.“
„Dann habt Ihr leichtere Arbeit mit ihnen, Herr Herzog,“ verſetzte Oxford,„als unſere Könige mit Schottland. Die Kriege mit dieſem Volke ſind ſo langwierig und blutig geweſen, daß die Klügeren be⸗ dauern, daß man ſie je begonnen.“
„Nein,“ fuhr der Herzog fort,„ich will den Schotten nicht die Unehre anthun, ſie in allen Stücken dem gro⸗ ben Schweizervolk zu vergleichen. Unter den Schotten gibt es Männer von edler Abkunft und hohem Muthe,
die Schweizer aber ſind bloßes Bauernvolk, und die
wenigen, die ſich hoher Geburt rühmen können, müſſen ſie hinter Gemeinheit in Tracht und Benehmen ver⸗ ſtecken. Sie werden wohl kaum, denke ich, gegen einen Angriff meiner Reiter Stand halten.
„Wenn die Reiter einen ſchicklichen Platz zum An griff finden, nicht aber——*
„Um Eure Anſtände zu beſeitigen,“ unteibrach ihn der Herzog,„ſo wißt, daß dieſes Volk durch Schutz und Beiſtand die gefährlichſten Verſchwörungen innerhalh
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