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„Die erbittertſten Feinde unſeres Hauſes und un⸗ ſerer Sache: den ehrloſen, wortbruͤchigen Verraͤther Georg, den er Herzog von Clarence nennt, den blut⸗ duͤrſtigen Richard, den ausſchweifenden Haſtings, Ho⸗ ward, Stanley; kurz die Haͤupter der Verraͤther, die ich nicht nennen moͤchte, außer, wenn mein Fluch ſie von der Erde tilgen koͤnnte.«
»Ruͤſtet ſich der Herzog von Burgund, zu ihnen zu ſtoßen, und gegen den Koͤnig von Frankreich gemein⸗ ſchafttiche Sache mit ihnen zu machen?«
„Den geheimen Nachrichten zufolge, die ich erhal⸗ ten habe, und die das Geruͤcht beſtaͤtigt, wird dieß nicht geſchehen.««
„Dafuͤr ſeyen die Heligen geprieſen! Eduard von York iſt,— denn ich laſſe ſelbſt dem Feind Gerech⸗ tigkeit wiederfahren, ein kuͤhner, unerſchrockener Feld⸗ herr, aber doch ſteht er weit unter Eduard dem III., dem heldenmuͤthigen, ſchwarzen Prinzen, und Hein⸗ rich dem V. von Lancaſter, unter dem ich mir die Sporen verdiente, und an deſſen Haus mich ſchon die Erinnerung an ſeinen Ruhm gekettet haͤtte, wenn mich auch mein Eid an Abfall haͤtte denken laſſen. Eduard will alſo, ohne die Huͤlfe Burgunds, auf die er gerechnet, den Krieg mit Ludwig auskaͤmpfen. Ludwig iſt zwar kein Held, aber ein vorſichtiger, er⸗ fahrener Feldherr, und in unſerer politiſchen Zeit vielleicht mehr zu fuͤrchten, als ſelbſt Carl der Große, wenn er von ſeinem Roland und ſeinen Palatinen umgeben, die Oriflamme erhoͤbe. Er wird keine


