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die beiden Frauen und die Abgeordneten in die Mitte. In dieſem Augenblicke kam ein Ritter in voller Ruͤ⸗ ſtung aus einem Pförtchen des Thorthurmes: ſein Helmviſir war aufgeſchlagen und mit ſtolzer, drohen⸗ der Miene ſchritt er an den Reihen der Schweizer voruͤber.
„Wer ſeyd Ihr,“ rief er endlich,„daß Ihr mit den Waffen in der Hand in eine Stadt einzuziehen wagt, die zu Burgund gehoͤrt?“ 3
„Mit Verlaub, Herr Ritter,“ antwortete der Land⸗ ammann,„wir ſind mit friedlicher Sendung beauf⸗ tragt, wenn wir auch zu perſoͤnlicher Vertheidigung Waffen tragen. Wir ſind von den Staͤdten Bern und Solothurn und den Cantonen Uri, Schwiz und Unterwalden abgeſandt, um wichtige Angelegenheiten mit Seiner Hoheit dem Herzog von Burgund und Lothringen zu verhandeln.“
„Was fuͤr Staͤdte und Cantone?“ fragte der Statt⸗ halter weiter,„ſolche Namen habe ich nie unter denen der freien Staͤdte des deutſchen Reichs nennen hoͤren. Bern! Ha! Ha! Ha! und ſeit wenn iſt denn Bern eine freie Stadt geworden?“
„Seit dem 21. Junius 1359, dem Tage der Schlacht bei Laupen,“ gab der Landammann zur Antwort,
„Schweig, elender Windbeutel,“ entgegnete Archi⸗ bald,„meinſt Du, ſolche Aufſchneidereien gelten hier fuͤr klingende Muͤnze? Wir haben wohl von etlichen Doͤrfern und Weilern reden gehoͤrt, die ſich gegen den Kaiſer aufgelehnt und durch Hinterhalt einige


