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ihn beinahe in dem Glauben deſtaͤrkt, daß ſein Geiß
zerruͤttet ſey, und ſeine Sinne ihn taͤuſchen.
Auf der Spiße eines pyramidenfoͤrmigen Felſens, der tief aus dem Thale unten aufſtieg, ſtand eine weibliche Geſtalt, ſo vom Nebel umſchleiert, daß nur
die Umriſſe ſichtbar waren. Das Geſicht zum Himmel gerichtet, trug mehr die unbeſtimmten Zuͤge eines
Geiſtes, als einer Sterblichen, denn ihre Geſtalt
ſchien eben ſs leicht und luftig als die Wolke, die um
den Felſen lagerte. Arthur glaubte anfangs, die Jung⸗
frau habe ſein Gebet erhoͤrt, und ſey ſelbſt niederge⸗
ſtiegen ihn zu retten; ſchon wollte er ſein Ave Marka ſprechen, als die Stimme ihm nochmals rief, mit dem
den Bewohnern dieſer Gebirge eigenthuͤmlichen gellen⸗
den Tone, wodurch ſie von einer Bergſpitze zur an⸗
dern, uͤber tiefe, breite Thalſchluchteu ſich 9 eiu⸗ ander verſtaͤndigen.
Waͤhrend er uͤberlegte, wie er die unermaetete Er⸗
ſcheinung anreden ſollte, verſchwand dieſe von ihrem bisherigen Standpunkte, wurde aber bald wieder auf der Klippe ſichtbar, von welcher der Baum vorſprang, auf den ſich Arthur rettete. Ihr Aeußeres, wie ihre Tracht uͤberzeugten ihn jetzt, daß es ein Maͤdchen vom
Gebirge ſey, vertraut mit diefen gefährlichen Pfaden.
Ske war ſchoͤn zu nennen, und ſah ihn mit einem
aus Mitleid und Staunen gemiſchten Ausdruck an. „Fremdling,“« begann ſie endlich,„wer ſeyd Ihr und woher fuͤhrt Euch der Weg 2e⸗ „ Sch hin ein Fremdling, Jungfrau, wie Ihr mich


