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11 Gebirbe zulleß. Wie er ſagte, hatten ſte im Sinne, nach Baſel zu gehen, ſchienen aber auf abgelegenen, wenig beſuchten Wegen dorthin gelangen zu wollen. Die angefuͤhrten Umſtaͤnde erhoͤhten noch das allge⸗ meine Verlangen, die Fremden naͤher kennen zu ler⸗ nen und ihre Waaren zu muſtern. Indeſſen wurde nicht eine Balle geoͤffnet, die Reiſenden verließen am andern Morgen Luzern und ſetzten ihre beſchwerliche Reiſe fort, weil ſie lieber den laͤngern und weniger bequemen Weg durch die friedlichen Cantone der
Schweiz machen, als ſich den Gewaltthaͤtigkeiten der
deutſchen Raubritter ausſetzen wollten, die ſich un⸗ abhaͤngig gemacht hatten, nach Gefallen umherzogen, und mit dem Uebermuthe, der untergeordneten Ge⸗ walthabern eigen iſt, alle diejenigen brandſchatzten, die auf eine Meile weit an ihrem Gebiete voruͤber⸗
kamen.
Nachdem die Reiſenden Luzern verlaſſen hatten, ſetzten ſie ihren Weg einige Stunden lang gluͤcklich fort. Obgleich ſchroff und beſchwerlich, wurde der Weg dennoch anziehend durch die herrlichen Naturer⸗ ſcheinungen, wie ſie kein anderes Land, auſſer der Schweiz, aufzuweiſen hat, wo neben den Felsſchluch⸗ ten, den gruͤnen Thaͤlern, den ſpiegelnden Seen und den wildbrauſenden Gießbaͤchen noch die Gletſcher
in ihrer furchtbaren Groͤße und Herrlichkeit ſich er⸗
heben. * In jenen Zeiten machten die Schoͤnheiten und Er⸗ habenheiten einer Landſchaft noch wenigen Eindruck


