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Der Page Eviot erſchien wieder und half auf ein Zeichen ſeines Herrn dem Wundarzt den Verband von Sir Johns Wunde wechſeln. Dwining betrachtete den verſtümmelten Arm, wie es ſeinem Stande eigen iſt, mit einem gewiſſen Vergnügen, das durch die boshafte Luſt an Leiden ſeiner Mitgeſchöpfe noch vermehrt wurde. Der Ritter heftete eine Weile die Augen auf den furcht⸗ baren Anblick und ließ, dem Gewichte ſeines körperli⸗ then oder geiſtigen Schmerzens erliegend, trotz aller
Mühe, ſein Uebel zu verbergen, einen tiefen Seufzer hören.
„Ihr ſeufzt,“ ſagte der Arzt mit rnniden, einſchmei⸗ chelnder Stimme, aber mit einem Lächeln der Freude und Verachtung, das ſich wider ſeinen Willen auf ſei⸗ nen Lippen zeigte und das ſeine gewöhnliche Verſtellung nicht ganz verhehlen konnte;„Ihr ſeufzt; aber ſeyd gewiß, dieſer Heinrich Smith verſteht ſein Geſchäft, ſein Schwert erreicht ſo gut das Ziel, als ſein Ham⸗ mer den Ambos. Hätte ein minder geſchickter Mann den unſeligen Hieb geführt, er hätte nur das Bein be⸗ ſchädigt und die Muskeln zerriſſen; meine ganze Kunſt wäre nutzlos geweſen; aber Heinrich Smith macht ſau⸗ bere Wunden, ſeine Amputationen ſind ſo leicht zu hei⸗ len, als wenn mein eignes Meſſer ſie gemacht hätte. In einigen Tagen ſeyd Ihr, wenn Ihr die Verordnun⸗ gen Eures Arztes aufmerkſam befolgt, im Stande, auszugehen.“ 3
„Aber meine Hand? der Verluſt meiner Hand.“
„Dieſer Verluſt kann eine Zeitlang verborgen wer⸗


