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der Nebenbuhler eines Prinzen in ſeiner Liebe zum ſchönen Mädchen von Perth ſeyn, einem Ritter und Baron die Hand abhauen und der Cavalier einer Land⸗ ſtreicherin werden, alles das in vier und zwanzig Stunden?“
„Ey! ich denke beſſer von ihm da er ſo viel Bildung zeigt, ſo ſchurkiſch er iſt. Ich wollte, er wäre ein ge⸗ wiſſenhafter Frömmling ſtatt eines lüderlichen Jungen und ich hätte dir lieber in deiner Rache geholfen. Und welche Rache! ſich an einem Waffenſchmied rächen! mit einem elenden Lederflicker ſtreiten! doch, es ſey; du haſt durch deine Vorkehrungen ſchon angefangen.“
„Schwach genug,“ ſagte der Apotheker.„Ich trug Sorge, daß etliche Leute, die ärgſten Schwätzer in Curfewſtreet, welche es nicht gern hören, wenn man Katharinen das ſchöne Mädchen von Perth nennt, die Geſchichte ihres treuen Valentins erfuhren. Sie haben ſo bereitwillig in den Angel gebißen, daß ſie, ſtatt die Sache zu bezweifeln, ſogar darauf ſchwuren, als wären ſie Augenzeugen geweſen. Der Liebhaber kam eine Stunde ſpäter zum Vater und Ihr könnt Euch den⸗ ken, wie ihn Glover empfing, denn das Mädchen ſelbſt wollte ihn gar nicht anſehen. Eure Herrlichkeit ſieht nun, wie ich mir einen Vorſchmack der Rache verſchafft habe, ich hoffe den vollen Trank aus den Händen Eurer Herrlichkeit zu erhalten, wenn wir einen brüderlichen Bund geſchloſſen haben.“
„Brüderlichen?“ ſagte der Ritter mit Verachtung; „aber gleichgültig, die Prieſter ſagen ja, wir ſeyen alle


