Teil eines Werkes 
153. Bändchen = Neue Folge, 3. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 3. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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3²2 Gnaden, antwortete Rothſay,aber wir trennen uns, ohne über das Abendtheuer miit der todten Hand ge⸗ ſprochen zu haban, welche Douglas ſo galant aus der Taſche zog. Wir werden hier zu Perth nicht ruhig ſeyn, wenn wir mit den Bürgern in Krieg ſtehen.«« »Ueberlaßt mir das,« ſagte Albany.Mit einigen geringen Geſchenken an Land und Geld und viel guten Worten werden ſich die Bürger diesmal beruhigen. Aber es wäre gut, den Baronen und ihren Leuten, welche ihre Pflicht am Hofe hält, Achtung für die Ruhe der Stadt zu empfehlen.*

Freilich muß das ſo ſeyn,«« war des Königs Ant⸗ wort;man ſoll ſtrenge Befehle deßhalb ertheilen.«

Das heißt dieſen Schurken zu viel Gunſt zugeſte⸗ hen, fiel Douglas ein;aber es geſchehe nach den Wünſchen Eurer Hoheit. Ich nehme mir die Freiheit, mich zurückzuziehen.«

Aber nicht eher, Mylord, als bis Ihr eine Flaſche Gaskogner gekoſtet habt, ſagte der König.

Verzeiht, entgegnete der Graf,ich bin nicht auf⸗ gelegt und trinke nie aus Mode, ſondern nur aus Freund⸗ ſchaft oder Nothdurft. Mit dieſen Worten entfernte er ſich.

Der König, froh ſich von ſeiner Gegenwart los ge⸗

macht zu haben, wandte ſich an den Herzog von Albany: nun, Mylord, ſollten wir den jungen Burſchen Roth⸗

ſay ausſchelten. Indeß hat er uns im Staatsrath ſo* gute Dienſte geleiſtet, daß dieſes Verdienſt uns ein

wenig nachſichtiger gegen ſeine Fehler machen wird.