Teil eines Werkes 
152. Bändchen = Neue Folge, 2. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 2. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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46 traut, und habe einen ſo freien Athem, daß weuige gegen mich Stand halten können. Seht,“ fuhr der kleine Maun fort, preßte ſeine Bruſt heraus, wie die eines Huhns, das gerade an den Bratſpieß geſteckt wird, und legte die Hand darauf,„ſeht hier hat es Platz genug zum Athmen.“

„Ich möchte behaupten, ihr habt einen langen Athem, wenigſtens beweiſen das eure Reden.“ 3

„Meine Reden! ihr ſcherzt, glaub' ich. Aber ich habe von Dundee die Schilderei von einem Dromond kommen laſſen und...

„Die Schilderei von einem Dromond,“ rief der Waf⸗ fenſchmied,„wahrlich, Meiſter Olivier, da werdet ihr euch den ganzen Clan auf den Hals laden, und dieſer iſt einer der rachſüchtigſten im ganzen Hochlande, ſo viel ich gehört habe.“

„Beim heiligen Andreas! ihr verſteht mich nicht, Heinrich, ich rede von einem Dromond, d. h. einem

großen Schiffe. Ich habe dieſe Schilderei ausbeſſern

und herſtellen laſſen, ſo daß ſie beinahe ausſieht, wie ein Sultan oder Saracene. Ich habe ſie in meinem Hofe aufſtellen und feſtmachen laſſen, und bin oft ganze Stunden damit beſchäftigt, mit einem großen Schwert dagegen zu ſtoßen und zu hauen.

„Da müßt ihr mit dem Gebrauche dieſer Waffe ſehr vertraut werden.“

„Ohne Widerrede. Manchmal ſetze ich meinem Sul⸗ tan auch eine Kappe— eine alte, wohlverſtanden,— auf den Kopf, und ſpalte ſie in einem ſo gut geführ⸗