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ſchen Hof, wo der König auf Bitten de Longueville alle Seeräubereien, die er begangen hatte, verzieh, ihn ſogar zum Ritter ſchlug und ihm anbot, er ſolle in ſeine Dienſte treten. Allein der Corſar hatte mit ſeinem edlen Beſieger eine ſo innige Freundſchaft ge⸗ ſchloſſen, daß er Wallace's Schickſal theilen wollte. Er kehrte mit ihm nach Schottland zurück, focht in man⸗ chen blutigen Schlachten an ſeiner Seite, und gab Pro⸗ ben einer Tapferkeit, die keinem nachſtand, als dem ſchottiſchen Helden. Aber ſein Schickſal war glücklicher, als das ſeines Freundes. Durch ein ſchönes Aeußere, ſo wie durch erprobte Stärke und Tapferkeit ausge⸗ zeichnet, gewann Sir Thomas de Longueville die Gunſt eines Fräuleins aus dem alten Hauſe der Charteris, das ihn zum Gatten wählte, und ihm das ſchöne Schloß Kinfauns und die zu dieſer Baronie gehörigen Beſitzun⸗ gen als Mitgift zubrachte. Ihre Nachkommen nann⸗ ten ſich Charteris, wie ihre Ahnen von mütterlicher Seite, die früheren Eigenthümer ihrer Güter, geheiſ⸗ ſen hatten, obgleich der Name Thomas von Longueville bei ihnen in derſelben Achtung ſtand. Das große Schwert, das er in den Schlachten führte, iſt noch jetzt im Beſitze der Familie. Eine andere Sage mel⸗ det, Longueville ſelbſt habe ſich Charteris genannt. Die Herrſchaft ging in der Folge auf das Haus Blair über, und gehört gegenwärtig dem Lord Gray.
Dieſe Barone von Kinfauns waren ſeit mehreren Ge⸗ ſchlechtern die Oberrichter von Perth geweſen, da die Nachbarſchaft des Schloſſes und der Stadt dieſe Ein⸗


