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Aber die Geſchichte deſſen, der ſich ſo als der erſte in dieſem Cantone angeſiedelt hatte, an ſich ſchou aben⸗ teuerlich und romantiſch, war geeignet, die Niederlaſ⸗ ſung eines Fremden in dem Lande zu erleichtern, wo⸗ hin das Schickſal ihn geführt hatte. Wir erzählen ſie hier ſo, wie ſie eine alte Sage gibt, welche große Wahrſcheinlichkeit hat, und ſo weit begründet ſeyn dürfte, um in Werken, wie das vorliegende, eine Stelle zu verdienen.
Während der kurzen Laufbahn des berühmten Patrio⸗ ten Sir William Wallace, damals, als ſeine Waffen die Engländer auf einige Zeit aus ſeinem Vaterlande vertrieben hatten, ſoll er mit einigen vertrauten Freun⸗ den eine Fahrt nach Frankreich unternommen haben, um zu verſuchen, ob er nicht in Perſon(denn ſeine Tapferkeit hatte ihm allgemeine Achtung verſchafft) den König von Frankreich beſtimmen könnte, ein Korps Hülfstruppen nach Schottland zu ſchicken, oder auf an⸗ dere Art die Schotten zu unterſtützen, ihre Unabhängig⸗ keit wieder zu gewinnen.
Er befand ſich am Bord eines kleinen Fahrzeuges, das die Richtung gegen den Hafen von Dieppe nahm, als man in der Ferne ein Segel bemerkte, das die Schiffleute anfangs mit Beſorgniß und Unruhe und bald mit Furcht und Schrecken näher kommen ſahen. Auf Wallaces Frage, was der Grund ihrer Beſtürzung ſey, unterrichte ihn der Capitain, daß das große Schiff, das in der Abſicht, das ihrige zu entern, auf ſie los⸗ ſteure, einem berühmten Corſaren gehöre, der ebenſo


