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„Aber, wie iſt das— wie kann das ſeyn?“ ſagte der Buͤrgermeiſter:„wir nannten den alten Mann immer Mertoun, und den jungen Cleveland, und jezt ſcheint es, daß Beide Vaughan heißen.“
Vaughan, ſagte Magnus, iſt ein Name, der mir mehr als zu wohl bekannt iſt, und nach dem, was ich neulich von meiner Baſe Norna gehoͤrt habe, hat der alte Mann ein Recht, ihn zu fuͤhren.
„und ich glaube, der junge Mann ebenfalls,“ ſagte der Capltain, der waͤhrend der Zeit ein Papier durchlauſen hatte.„Hoͤrt mich einen Augenblick an⸗“ ſagte er, indem er ſich zu dem juͤngern Vaughan wandte, den wir, his jezt, Cleveland genannt haben.„Ihr ſollt Clemens Vaughan heißen, junger Mann— ſeyd Jhr derſelbe, der, damals noch ein bloſer Knabe, einen Haufen Seeraͤuber befehligte, welcher vor ungefaͤhr acht oder neun Jahren ein ſpaniſches Dorf, Quempoa, auf dem ſpaniſchen Feſt⸗ lande pluͤnderte, um einige Schaͤtze zu rauben?“
Es wuͤrde mir doch zu nichts helfen, es zu laͤugnen, antwortete der Gefangene.
„Nein,“ ſagte Capitain Weatherport:„allein es kann Euch ſehr viel nuͤtzen, wenn Ihr es eingeſtehet. Die Maulthiertreiber entkamen mit den Schaͤtzen, waͤhrend Ihr, mit Gefahr Eures eigenen Lebens, die Ehre zweier ſpani⸗ ſchen Damen gegen die Angriffe Euerer Begleiter verthei⸗ digtet; erinnert Ihr Euch irgend etwas davon?“
O, ja, ſagte Bunce: ich erinnere mich; denn unſer Capitain hier wurde ſeines edlen Betragens wegen maro⸗ nirt, und ich entging nur mit Muͤhe der Strafe gepeitſcht
W. Scott's Werke, CXIV. 10


