Teil eines Werkes 
114. Band, Der Pirat : 5. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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35 ſtrengen Faſten und der Geiſel zu unterwerfen, war der

Rath der heiligen kathollſchen Prieſter, die ich befragte. Ich erdachte jedoch eine edlere Buße ich beſchloß, den ungluͤcklichen Knaben Mordaunt mirzunehmen, und das lebende Denkzeichen meines Elends und meiner Schuld im⸗ mer vor Augen zu behalten. Dieß habe ich gethan, und ſo oft uͤber Beide nachgedacht, daß die Vernunft oͤfter auf ihrem Throne gezittert hat. Und jezt erſteht, um mich zum reinen Wahnſinn zu bringen, mein Clemens mein eigener, unbezweifelter Sohn, von den Todten, und wird, durch die Anſchlaͤge ſeiner eigenen Mutter, einem ſchmach⸗ vollen Tode zugefuͤhrt.

Hinweg! hinweg! rief Norna mit Lachen, als ſie die Geſchichte zu Ende gehoͤrt hatte: dieß iſt ein Maͤhrchen, das der alte Korſar erdacht hat, um meine Huͤlfe fuͤr ei⸗ nen ſchuldbedeckten Kameraden in Anſpruch zu nehmen. Wie ſollte Clemens, und nicht Mordaunt mein Sohn ſeyn,

da ſie an Alter ſo verſchieden ſind?

Die dunkele Geſichtsfarbe und die maͤnnliche Geſtalt Mordaunts koͤnnen viel dazu beigetragen haben, ſagte Baſil Mertoun:die Einbildungskraft that das Uebrige.

Nun wohl, gieb mir Beweiſe, gieb mir Beweiſe, daß dieſer Cleveland mein Sohn iſt und die Sonne ſoll eber im Oſten untergehen, als daß ſie im Stande ſeyn ſollen, ein Haar auf ſeinem Haupte zu kruͤmmen.

Dieſe Papiere, dieſe Tagebuͤcher! ſagte Mertoun, indem er ihr die Brieftaſche hinreichte.

Ich kann ſie nicht leſen ſagte ſie, nach einem Ver⸗ ſuche, dies zu thun mein Gehirn iſt verwirrt.

Clemens hatte auch Zeichen bei ſich, deren Du Dich erinnern mußt, allein ſie muͤſſen die Beute derer geworden