133 von ihnen waren finſter und zeigten keine Reue; Manche ſchlenen mehr Gefuͤhl fuͤr ihre Lage zu haben, und einige Wenige boten ihrem Schickſale Trotz und ſangen dieſelben gottloſen Lieder, von denen die Straßen von Kirkwall er⸗ toͤnt hatten, als ſie noch luſtigen Muthes waren.
Der Bootsmann und Goffe, welche zuſammengeſchloſſen waren, erſchoͤpften ſich in Drohungen und Verwuͤnſchungen gegen einander: der erſte beſchuldigte Goffe der Unwiſſen⸗ heit in der Steuermannskunſt, und der letztere behauptete, daß der Bootsmann ihn daran verhindert habe, das Pul⸗ ver, das im Vordertheil lag, anzuzuͤnden, und ſie ſo Alle zuſammen in die andere Welt zu ſchicken. Zuletzt kamen Cleveland und Bunce, die man ungefeſſelt gehen ließ. Das auſtändige traurige, aber eutſchloſſene Weſen des er⸗ ſteren ſtach ſehr ſonderbar gegen den theatraliſchen Gang und den pochenden Trotz ab, den der arme Jack, um ei⸗ nige weniger edle Bewegungen zu verbergen, anzunehaen fur gut gefunden hatte. Man betrachrete den Erſtern mit Theilnahme, den Letzteren mit einem Gemiſch von Verachtung und Mitleid, waͤhrend die meiſten der Uebri⸗ gen durch ihre Blicke und ihre Sprache Abſcheu und ſelbſt Furcht einfloͤßten.
Es gab jedoch Jemand in Kirkwall, der ſich ſo wenig beeilte, das zu ſehen, was Aller Augen auf ſich zog, daß er von der Begebeahelt, welche die Stadt in Bewegung ſetzte, nicht einmal etwas wußte. Dieß war Mertoun, der Vater, der ſich ſeit zwei oder drei Tagen in Kirkwall auf⸗ hielt, von denen er einen Theil damit zugebracht hatte, bei einer gerichtlichen Verhandlung gegenwaͤrtig zu ſeyn, welche auf Veraslaſſung des General⸗Fiscals, gegen den ehrenfeſten Glaͤubigen, Bryce Snallsfoot, eingeleitet wor⸗


