Teil eines Werkes 
114. Band, Der Pirat : 5. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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„Hol's der Henker, nein,“ antwortete der Bootsmann, nach einem augenblicklichen Beſtanen: waͤren wir da, wo die Paſfatwinde wehen, ſo koͤnnten wir es darauf ankommen laſſen, aber der Cleveland ſelbſt wird ſeine ganze Steuer⸗ nannskunſt zuſammen nenmen müſſen, uns dahln zu brin⸗ gn, und ſo denke ich, bleibt uns fuͤr jezt nichts als Bun⸗ ce's Plan uͤbrig. Horch, er ruft nach dem Boote— ich muß auf's Verdeck, und es füͤr Seine Geſtrengen ausſetzen laſſen, hol' ihn der Henker!

Das Boot wurde demnach herabgelaſſen, kam wohlbe⸗ halten uͤber den See, und Bunce landete einige wenige hundert Schritte vom alten Wohnhauſe von Stennis. Als er naͤher kam, ſah er, daß man in der Eil Maasregeln er⸗ griffen hatte, es in Vertheidigungsſtand zu ſetzen: die un⸗ teren Fenſter waren verrammelt, und Schießloͤcher fuͤr Flin⸗ ten darin gelaſſen, waͤhrend eine Schiffskanone ſo aufge⸗ fahren war, daß ſie den Eingang vertheidigte, an welchem uͤberdieß zwei Schildwachen ſtanden. Bunce verlangte am Thore Einlaß, der ihm ganz kurz und ohne Umſchweiſe abgeſchlagen wurde, und wobei man ihm zugleich die Wei⸗ ſung gab, ſeiner Wege zu gehen, oder es wuͤrde ihm uͤbel bekommen. Da er indeß fortfuhr, darauf zu beſtehen, Je⸗ manden von der Familie zu ſprechen, und ſagte, daß ſein Anliegen von der dringendſten Art waͤre, ſo erſchien end⸗ lich Claudius Halero. Der Bewunderer des herrlichen John ſetzte jedoch, mit weit mehrerer Verdruͤslichkeit, als ſonſt in ſeinem Weſen lag, ſeinem alten Bekannten das Unver⸗ ſtaͤndige ſeiner Beharrlichkeit auseinander.

„Ihr ſeyd,“ ſagte er,„wie thoͤrichte Motten, welche um ein Licht flattern, an dem ſie ſich am Ende ver⸗ brenn n. S