Teil eines Werkes 
114. Band, Der Pirat : 5. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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Ja wohl— gewoͤhnlich machen ſie eben ſo viele Forde⸗ rungen, als ſie ſonſt Lagen beim Kalfatern auflegen. Aber die Sache verhaͤlt ſich ſo: Der Eigenthuͤmer der Briag da, der Vater Eurer ſchoͤnen Imoinda, mackt den Zahlmeiſter, dafuͤr, daß wir ſeine Tochter ſo artig behandelten, und da⸗ mit wir, wie er es nennt, nicht an dieſer Kuſte unſern Lohn bekommen moͤgen.

„Das ſieht dem freiherzigen alten Udaller aͤhnlich!“ ſagte Cleveland:„iſt er denn aber in Stromness? Ich denke, er iſt queer uͤber nach Kirkwall gegangen.

Das war ſein Vorſatz, ſagte Bunce; aber es ailebt noch mehr Leute, die, wie Koͤnig Duncan ihren Reiſeplan aͤn⸗ dern. Kaum war er an das Land getreten, als ihm eine alte Hexe aus dieſer Gegend begegnete, die ſich in alles mengte; auf ihren Nath aͤnderte er ſeinen Entſchluß, nach Kirkwall zu gehen, und liegt nun in jenem weißen Hauſe vor Anker, das⸗Ihr mit Eurem Fernglaſe dort am See ſehen koͤnnt. Sie ſagen, die alte Frau haͤtte auch ihren Beitrag gegeben, die Lebensmittel fuͤr das Schiff zu bezah⸗ len. Warum ſie ſo Thre Tafel abraͤumt, kann ich nicht recht begreifen, ausgenommen, weil ſie eine Herxe ſeyn ſoll, und uns mit einer Menge Teufel in Verbindung bringen kann.

„Aber von wem haſt Du denn das alles gehoͤrt?“ ſagte Cleveland, ohne ſeln Fernglas zu gebrauchen, oder an den Neuigkeiten ſo vielen Antheil zu nehmen, als ſein Kame⸗ rad erwartet hatte.

Nun, ſagte Bunce: ich machte dieſen Morgen einen Spaziergang an das Land, gina nach dem Derfe, und trank eine Kanne mit einem alten Bekannten, der von Meiſter Troil abgeſchick worden war, um zum Rechten zu ſehen,