an. Wie angenehm wuͤrde es nicht, in einer Nacht unter dem Wendekreiſe, ſeyn, wenn das Schiff mit ausgeſpann⸗ tem und undewegtem Segel mit dem Winde glenge, und
ich nun ſo den Alexander herſagte, und Ihr meine Parter⸗ re, meine Logen und meine Gallerie zugleich waͤret. Und da Ihr ja, wie ich mich erinnere, auch ein Verehrer der
Muſen ſeyd, wer we iß, ob nicht Ihr und ich, wie Orpheus und Eurydice, es noch dahin bringen koͤnnten, unſeren Ge⸗ faͤhrten einen reinen Geſchmack einzufloͤßen, und ihre Sit⸗ ten zu verbeſſern, waͤhrend wir ihre beſſeren Gefuͤhle er⸗ weckten?“ 4 Er ſprach dieß mit ſo vieler Salbung, daß Claudius Halcro zu fuͤrchten anfieng, er habe den Punſch dießmal zu maͤchtig gemacht, oder zu viele bezaubernde Beſtandtheile in den Becher der Schmeichelei gemiſcht, den er gereicht hatte, und daß, bei dem Einfluſſe beider Getraͤnke, der empfindſame Pirat ihn gewaltſam zuruͤckhalten moͤge, um die Auftritte zu verwirklichen, welche ihm ſeine Einbil⸗ dungskraft vorſpiegelte. Der ganze Zuſammenhang der Begebenheiten war indeß von zu zarter Art, als daß Hal⸗ ero, ſeinerſeits, ſeinen Fehler haͤtte wieder gut machen koͤnnen, wes wegen er ſich auch damit begnuͤgte, den zaͤrtli⸗ chen Druck der Hand ſeines Freundes zu erwiedern, und, mit ſp pathetiſchem Tone als möglich, Ach! auszurufen. Buuce fuhr augenblicklich fort:„Ihr habt ſehr Recht, mein Freund alles dieß ſind nur leere Gefuͤhle von Gluͤgk⸗ ſeligkeit, und es bleibt dem ungluͤcklichen Altamont nur das uͤbrig, dem Freunde, dem er jetzt Lebewohl ſagen muß, einen Dienſt zu leiſten. Ich habe beſchloſſen, Euch und die zwei Maͤdchen, unter Fletcher's Schutz, an's Land zu ſetzen; ruft alſo die jungen Frauenzimmer herauf, und


