33
che ihm fuͤr ſeinen Gemeinſinn dankten, ihm elne gluͤckll⸗ che Reiſe wuͤnſchten, und Gebete fuͤr ſeine baldige und gluͤckliche Ruͤckkehr zum Himmel ſchickten. Belaͤubt und uͤberwaͤltigt, und wenn er noch irgend deutliche Gedanken hatte, uͤberzeugt, daß Widerſtand hier vergebens ſey, wo Freunde und Fremde ſich gegen ihn verbuͤndet zu haben ſchienen, ließ ſich Triptolemus, ohne weiteres Straͤuben, auf die Straße hinabfuͤhren, wo die Mannſchaft des Boo⸗ tes des Piraten, die ſich um ihn verſammelte, ſich lang⸗ ſam in Bewegung zu ſetzen aufing. Viele von den Stadt⸗ bewohnern folgten aus Neugier, ohne jedoch die geringſte Bewegung zu machen, ſich in die Sache zu miſchen oder zu Thaͤtlichkeiten zu ſchreiten, denn das friedliche Abkom⸗ men, welches durch die Gewandtheit der erſten Magiſtrats⸗ perſon getroffen worden war, wurbe, allgemein, als eine wiel beſſere Ausgleichung der Streitigkeit zwiſchen ihnen und den Fremden angeſeben, als der zweifelhafte Aus⸗ gang einer Enrſcheidung durch die Waffen herbeigefuͤhrt haben koͤnnte.
Während ſie ſo langſam dahin gingen, hatte Tripto⸗ lemus Zeit, das aͤußere Anſehen, die Geſichtszuͤge und die Kleidung derer zu beobachten, deren Haͤnden er folcherge⸗ ſtalt uͤberliefert worden war, und fing an ſich einzubilden, daß er in ihren Blicken nicht allein die groͤßte Verwegen⸗ heit, ſondern auch einige, ganz beſonders gegen ihn gerich⸗ tete, hinterliſtige Plaͤne laͤfſe. Namentlich beunruhigten ihn die wilden Bllicke Goffe's, der ihn ungefaͤhr ſo ſanft beim Arm gefaßt hatte, wie eine Schmiedeſchraube, und ihm von Zeit zu Zeit aus dem Winkel ſeines Auges
ſcharfe Blicke zuwarf, wie die, welche der Adler auf die W. Scott's Werte. CXIV. 3—


