draͤnge an dem engen Eingange benutzen, und ſich ihrer be⸗ maͤchtigen koͤnnten, ehe ſie Raum haͤtten, ſich ihrer Waf⸗ fen zu bedienen. Aber auch dieß hatte Eleveland voraus⸗ geſehen; er ließ daher, ehe er in den Rathſaal trat, den Eingang ſaͤubern und beſetzen, und befahl vieren ſeiner Leute, gegen die Straße hinunter Fronte zu machen, und eben ſo vielen, ſich denen entgegen zu ſtellen, die ſich von oben herunter draͤngten. Die Bürger wichen vor den wil⸗ den, ſchwaͤrzlichen, ſonneverbrannten Geſichtern, ſo wie vor den angeſchlagenen Gewehren dieſer Verwegenen, und Cle⸗ veland trat nun, mit den Uebrigen ſeines Haufens, in den Rathsſaal, wo die Rathsherren, nur von wenig Unterbe⸗ dienten umgeben, ſaßen. Sie waren ſolchergeſtalt von den Buͤrgern ganz abgeſchnitten, welche von ihnen Verhaltungs⸗ befehle erwarteten und vielleicht mehr in Cleveland's Haͤn⸗ den, als Er, mit ſeiner Handvoll von Leuten, in denen der Menge war, die ſie umgab.
Die Rathsherren ſchienen die Groͤße der Gefahr einzu⸗ ſehen, denn ſie blickten einander in einiger Beſtuͤrzung au, als Cleveland ſie folgendermaßen auredete.
„Guten Morgen, Ihr Herren: ich hoffe, es findet zwiſchen uns kein Groll ſtatt. Ich bin hieher gekommen, um mit Euch wegen der Lebensmittel zu reden, die ich fuͤr mein Schiff haben moͤchte, welches dort auf der Rhede liegt; wir koͤnnen ohne ſie nicht abſegein.“
Euer Schiff? ſagte der Buͤrgermeiſter, der ein Mann von Verſtand and Entſchloſſenheit war: woran ſollen wir erkennen, daß Ihr der Capitän deſſelben ſeyd?
„ Seyt mich an,“ erwiederte Eleveland:„und ich glaube, Ihr werdet nicht noch einmal fragen.“
Der Burgermeiſter ſah ihn an, und hielt es nun fuͤr


