Teil eines Werkes 
111. Band, Der Pirat : 2. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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1 klug, wie immer. Je mehr Koſten, deſto mehr Ehrey—

die Redensart führſt du immer im Munde. Kommt es Dir denn nie in Deinen klugen Kopf, Menſch, daß jeder⸗ mann bier ſeine Handvoll Mehl mahlt, ohne ſich um Her⸗ ren⸗Muͤhlen, und Drehlinge, und Saugwerke und um al⸗ les das Zeug zu bekuͤmmern? Wie oft habe ich Dich mit dem alten Edie Happer, dem Muͤller in Gruͤndleburn, ja ſelbſt mit ſeinem Mühlknappen, uͤber Mahlgeld in und außer der Stadt, Schutzbretter, Zapfen, Knappenſchaft und alle dergleichen ſtreiten hoͤren, und nun willſt Du alles das einigen wenigen armen Leuten aufdringen, die ſich Muh⸗ len bauen, wie ſie gerade da ſind.

„Sage mir nichts von Zapfen und Knappenſchaft!“ rief

der Landwirth unwillig aus.„Beſſer doch, dem Muͤller

das halbe Korn geben zu müſſen, und das Uebrige auf chriſtliche Art gemahlen zu bekommen, als gutes Korn in

ſolch ein Kinderſpiel zu werfen. Sieh es nur einen Au⸗ genblick an, Baby Ruhig, du verwuͤnſchter Satan!“

Dieſer Ausruf galt ſeinem Klepper, der ſehr unruhig zu werden anfieng, waͤhrend ſein Reiter alle die ſchwachen Seiten einer ſhetlaͤndiſchen Muͤhle auseinanderzuſetzen be⸗ muͤht war:„ſieh ſie nur einmal an— ſie iſt um nicht viel beſſer, als eine Handmuͤhle, ſie hat weder Rad noch Dreh⸗ ling, weder Kammrad noch Trichter— ſey ruhig; mein gutes Thier— du kannſt nicht eine Taſſe voll Mehl in ei⸗ ner Viertelſtunde darauf mahlen; und das wird mehr wie Schroot fuͤr die Pferde, als wie Mehl fuͤr Menſchen aus⸗

ſehen, deswegen— ſey rubig, ſage ich dir— deswegen-

deswegen— das Thier hat den Teufei im Leibe!“

Waͤhrend er dieſe letzten Worte ausſprach, bekam das Pferd, das ſchon ſeit einiger Zeit ſehr ungeduldig ſich ge⸗

baumt

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