42 fuͤhrlichkeit mittheilen zu koͤnnen, und das zu haben, was ihm das Schickſal ſelten gewaͤhrte— die Geſellſchaft eines ruhigen und bewundernden Zuhdrers.
Da der Verwalter und ſeine Schweſter zu Pferde rei⸗ ſen wollten, ſo kam es jetzt nur darauf an, ihren Fuͤhrer und Geſellſchafter beritten zu machen. Dieß ließ ſich in einem Lande leicht bewerkſtelligen, in welchem eine fo große Anzahl rauhhaariger, langruͤckiger, kurzbeiniger Klepper frey auf den großen Mooren herumlaͤuft, welche der ge⸗ meinſame Wanideplatz fuͤr das Vieh jeder Ortſchaft ſind, wo Pferde, Gaͤnſe, Schweine, Ziegen, Schaafe und kleine ſhetlaͤndiſche Kuͤhe bunt durch einander auf die Walde ge⸗ ſchickt werden, und das oft in ſo großer Anzayl, daß ſie
bei dem kaͤrglichen Pflanzenwuchſe nur ſehr ſpaͤrliche Nah⸗
rung finden. Die einzelnen Beſitzer haben allerdings ein beſtimmtes Eigenthumsrecht auf dieſe Thiere, welche von jedem derſelben mit einem beſondern Merkmal, das ihnen eingebrannt oder eingeſtochen wird, bezeichnet werden; weun indeß ein Relſender ein Pferd braucht, ſo bemaͤchtigt er ſich, ohne Weiteres, des erſten, das ihm in die Hand kommt, wirft ihm einen Strick uͤber, reitet es, ſo weit er es braucht, und laͤßt dann das Thier laufen, das ſeinen Weg, ſo gut es kann, nach Hauſe zuruͤckfinden mag,— et⸗ was, worin die Pferde einen großen Scharfſinn haben. Obgleich dieſer gemeinſame Gebrauch des Eigentnums eine der Entſetzlichkeiten war, welche der Verwalrer zu ſeiner Zeit abzuſchaffen beabſichtigte, ſo ermangelte er boch nicht, ſich unterdeſſen, als ein kluger Mann, eine ſo all⸗ gemein gewordene Sitte zu Nutz zu machen, eine Sitte, welche, wie er zugeſtand, fuͤr diejenigen eine beſonders große Beguemlichkeit hatte, die(wie es gerade jetzt bet


