Teil eines Werkes 
111. Band, Der Pirat : 2. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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ſeyn, den es am Johannis⸗(oder St. Johannis, wie ihr die verblendeten Leute nennen) Abend in Burgh⸗Weſtra

geben wird, und da werdet Ihr doch wohl einige weltliche Zierden haben muͤſſen, Beinkleider, Weſten und derglei⸗ chen. Nun, ich habe Zeug aus Flandern, und damit legte er ſeinen Kram auf den Tiſch und fing an, auszupacken.

Tanz? wiederholte Mordaunt: Tanz am St. Johan⸗ nis⸗Abend? Sollteſt Du mich dazu einladen, Bryce?

Nein, aber Ihr wißt ja, daß Ihr immer willkommen ſeyd, gebeten oder ungebeten. Der Capitaͤn aber ſoll den Vortaͤnzer machen, wie ſie es nennen, ſo zu ſagen, den Raͤdelsfuͤhrer.

Hol ihn der Teufel! ſagte Mordaunt in ungeduldigem Zorn.

Alles zu ſeiner Zeit, antwortete der Hauſtrer: man muß nichts uͤbereilen, der Teufel wird ſchon das ſeinige bekommen, das laßt nur gut ſeyn, und an ihm wird's gewiß nicht fehlen, wenn er es nicht kriegt. Aber es iſt ganz ſo, wie ich es Euch erzaͤhle, wenn ihr auch ſo

25 ungeberdig dabei ausſeht wie eine wilde Katze, und dieſer

Kapitain ich weiß nicht gleich, wie er heißt hat mir eine von den Weſten abgekauft, die ich Euch zelgen will, Purpur mit einer goldenen Einfaſſung und ſchoͤn geſtickt, und ich habe fuͤr Euch ein Stuͤck, das dazu paßt, mit gruͤ⸗ nem Grunde, und wenn Ihr neben ihm Euch ſehen laſſen wollt, ſo muͤßt Ihr gerade das kaufen, denn das Gold glaͤnzt, ſelbſt jetzt noch, am meiſten in den Augen der Maͤd⸗ chen. Seht es einmal an, fuͤgte er hinzu, indem er den Zeug nach verſchiedenen Richtungen hinhielt:ſeht ein⸗

mal, wie es im Lichte ausſieht und wie das Licht durch⸗

ſcheint, mit dem Strich und gegen den Strich, es ſieht gut